Der Kunsthistoriker

Gerd Blum forscht und lehrt zur Kunst, Architektur und Kunsthistoriographie der Frühen Neuzeit in Italien, über die Malerei des frühen Modernismus, über Autobiographische Kunst und über Retromodernismus in der zeitgenössischen Kunst. Die Wirkungsgeschichte der Aussagen des Buches Exodus über den Künstler Bezaleel und die Bundeslade sind ein neues Projekt.

 

Blum (geb. 1965) ist Professor für Kunstgeschichte an der Kunstakademie Münster und Honorarprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Er veröffentlichte Monographien über den Maler Hans von Marées, einen der Gründerfiguren des Modernismus und über den Künstler, Autor und Architekten Giorgio Vasari - sowie über architektonisch inszenierte Aussichten der italienischen Renaissance.

 

2011 erhielt er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung Hamburg. Blum war Gastprofessor an den Universitäten Heidelberg, Wien und Shanghai (Tongji) sowie Fellow eines Exzellenzclusters, an der Universität Konstanz: „Kulturelle Grundlagen von Integration“.